Sony Xperia XZ3 – Endlich die Rettung? – Review

Sony hat seit einigen Jahren das ein oder andere Problem mit seinen Flaggschiff-Smartphones. Es waren definitiv immer gute Telefone, nur hatten sie nie wirklich Features, mit denen man auf dem umkämpften Smartphone-Markt auffallen würde. Mit dem Sony Xperia XZ3 soll sich das ändern, weshalb man versucht hat einen Kracher zu kreieren. Ob das geklappt hat, erfahrt ihr hier im Testbericht.

GLIEDERUNG:

1. TECHNISCHE DATEN:

Abmessungen158 mm x 73 mm x 9,9 mm (H x B x T)
Gewicht193 g
Display6" QHD+ (2.880 x 1.440 Pixel, 536 PPI), OLED HDR
BetriebssystemAndroid 9.0 Pie, Xperia UI
Speicher4 GB RAM, 64 GB ROM (ca. 50 GB nutzbar, erweiterbar um max. 512 GB)
ProzessorQualcomm Snapdragon 845 Octa-Core (4x 2,8 GHz, 4x 1,8 GHz)
Konnektivität(A-)GPS, Glonass, Beidou, Galileo, Bluetooth 5.0, LTE, NFC, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, USB-C-Anschluss
SensorenUmgebungslicht, Näherung, G-Bewegung, Kompass, Gyro, Magnet, Fingerabdruck, Benachrichtigungs-LED
Kamera19 MP Hauptkamera (f2.0), 13 MP Frontkamera
Akku3330 mAh
Erhältliche FarbenBlack, White Silver, Forest Green, Bordeaux Red
SimDual-Nano-Sim (Hybrid-Slot mit Micro-SD)
WasserfestIP68
LieferumfangSmartphone, Netzteil (7,5 A), USB Type-C auf USB-A Kabel, In-Ear-Headset, zusätzliche Aufsätze, Adapter von USC Type-C auf 3,5 mm Klinke, Quickstartguide, Garantiekarte

2. UNBOXING:

Bei mir spielt beim ersten Eindruck auch die Hochwertigkeit der Verpackung eine große Rolle. Bei Sony bekommt man einen Karton mit abnehmbaren Deckel aus recht dünner Pappe. Darin liegt oben das Smartphone in einer Plastikschale. Auch das restliche Zubehör ist auf Plastik platziert. Lediglich der Papierkram ist in einer weiteren kleinen Pappschachtel verstaut. Das ganze schaut zum einen nicht wirklich schön aus, bzw. fühlt sich nicht gut an, zum anderen ist es auch nicht wirklich umweltfreundlich. Weniger Kunststoff wäre in jeder Hinsicht besser gewesen. Davon abgesehen liegt im Lieferumfang ein 7,5W Netzteil, ein USB-C Kabel, ein In-Ear-Headset mit Klinkenanschluss (inklusive mehreren Aufsätzen) und ein Adapter, um dieses oder andere Headsets an das Smartphone anzuschließen.

3. DESIGN UND VERARBEITUNG:

Front:

Die Vorderseite des Telefons ist komplett mit Glas bedeckt. Dieses ist rechts und links stark abgerundet, wodurch es an das Edge Design von Samsung erinnert. Oben und unten ist die Wölbung nicht ganz so stark, aber trotzdem stärker ausgeprägt, als bei den meisten anderen Smartphones. Durch diese Abrundungen ist das Gerät nirgends scharfkantig, was beim Bedienen und Telefonieren positiv auffällt.
Die Displayränder bleiben bei Sony weiterhin recht dick. Rechts und links ist auf jeden Fall Luft nach oben, das hat der Hersteller selbst bei Mittelklassemodellen schon besser gemacht. Oben verzichtet man auf eine Notch und verbaut stattdessen einen recht dicken Rahmen, der aber immerhin symmetrisch zum Kinn ist. In dieses Rahmen sitzt oben die Kamera, die nötigen Sensoren, sowie die Hörermuschel, welche auch als einer der beiden Stereo-Front-Speaker fungiert. Der Konterpart dazu wurde ganz unten direkt am Übergang zum Rahmen versteckt.

Rückseite:

Auch hinten ist das Glas gewölbt, auch wenn die Wölbung hier an allen vier Seiten gleich stark ist. Dies hat leider den Effekt, dass das Gerät nicht ohne Wackeln auf einem Tisch liegend bedient werden kann, obwohl die Kamera so gut wie nicht heraussteht. Dazu kommt, dass das Glas wirklich rutschig ist, wodurch es zum einen von nicht perfekt geraden Flächen runterwandert, zum anderen auch ab und zu aus der Hand rutscht. Dem weißen Modell kommt zu gute, dass man Fingerabdrücke nicht wirklich sieht.
Ca. in der Mitte der Rückseite hat man den Fingerabdrucksensor platziert, welcher theoretisch wirklich gut Arbeit leistet. Theoretisch, da er viel zu weit unten sitzt, weshalb man das Gerät zum entsperren unnatürlich wit unten halten muss, wenn man seinen Finger nicht verrenken will. Hält man das Gerät normal passiert es sehr oft, dass man stattdessen auf die Kameralinse tippt und sich wundert warum nichts passiert. Diese sitzt nämlich dort, wo bei vielen anderen Smartphones der Fingerprintsensor platziert ist. Über der Kamera findet man noch einen nicht sehr hellen LED-Blitz, sowie Sensoren für einen schnellen Autofokus.

Rahmen:

Der semi-matte Metallrahmen verbindet die zwei Glasseiten. Dies geht leider nicht nahtlos vonstatten, da die Spaltmaße zwischen Metall und Glas ungewöhnlich groß sind. Hier kann sich schnell Staub ansammeln.
Auf der rechten Seite des Rahmens sitzen die drei Hardwarebuttons. Oben die Lauter-Leiser-Wippe, mittig der Powerbutton und unten der Kameraauslöser. Alle Tasten sind wirklich gut verarbeitet haben aber jede seine kleine Krankheit. Die Lautertaste kann beim einhändigen Bedienen nur schwer erreicht werden, der Powerbutton sitzt – wie der Fingerabdrucksensor – viel zu weit unten, man muss sich also auch hier einen Finger verrenken, und die Kamerataste habe ich oft aus versehen gedrückt, vor allem beim Telefon in die Tasche stecken. 
Oben links hat man die Möglichkeit, ohne ein extra Tool, eine Sim- und eine SD-Karte oder zwei Sim-Karten einzulegen. Unten findet man den USB-C Port. Außerdem sind zwei Mikrofone für Stereo-Sound verbaut. Dort, wo die USB-Buchse sitzt steht das Metall etwas in die Rückseite herein, was meiner Meinung nach ein gelungenes Design-Element ist.

Leider hatte ich insgesamt einiges am Design des Xperia XZ3 auszusetzen, vor allem was das Praktische bei der Bedienung angeht. Trotzdem darf man nicht außer acht lassen, dass das Gerät insgesamt sehr schön, auffällig und auch größtenteils gut verarbeitet ist. Selten hatte ich ein Testgerät, das von anderen so bemerkt wurde. Ich habe oft das Feedback bekommen, dass es schön aber teilweise unpraktisch ist. Zudem kommt ihm zu Gute, dass es nach IP68 Wasser- und Staubdicht ist.

Design und Verarbeitung: 7,5/10

Pro:

  • sehr schönes Design (symmetrisch, auffällig, angenehm)
  • gewölbtes Glas auf der Vorderseite
  • Großteils hochwertig
  • Stereo-FRONT-Speaker
  • Kamera steht nicht aus dem Gehäuse
  • guter Fingerabdrucksensor
  • dedizierter Kamerabutton
  • USB Type-C
  • Wasserdicht

Contra:

  • relativ dicke Displayränder
  • Fehlplatzierung des Fingerabdrucksensors, des Power-, sowie des Lauterbuttons
  • gerät wackelt auf dem Tisch
  • Rückseite ist sehr rutschig
  • ungewöhnlich große Spaltmaße
  • oftes drücken des Kamerabuttons beim Einstecken des Smartphones

4. HAPTIK:

Früher waren Sony-Smartphones immer sehr kantig und lagen deshalb teilweise nicht perfekt in der Hand. Beim XZ3 findet man jedoch keine einzige scharfe Ecke oder Kante. Zusammen mit den Wölbungen führt das dazu, dass man hier einen Handschmeichler erster Klasse vorliegen hat. Leider spielt in die Haptik aber nicht nur rein, wie das Gerät in der Hand liegt sondern auch, dass es sehr rutschig ist und die Tasten, bzw. der Fingerabdrucksensor nicht gut erreicht werden kann. Dazu kommt, dass bei 6″ Displaydiagonale Einhandbedienung nicht wirklich immer möglich ist. Zum Glück hilft Sony hier mit einem Einhandmodus nach. Außerdem fühlen sich die verbauten Materialien hochwertig an.

Haptik: 8,5/10

Pro: 

  • Handschmeichler
  • Einhandmodus
  • hochwertige Materialien

Contra:

  • Gerät ist sehr rutschig
  • Tastenplatzierung

5. DISPLAY:

Das Panel ist wahrscheinlich der beste Part, den das Smartphone zu bieten hat. Die Auflösung von 2.880 x 1.440 Pixeln verteilt sich auf 6”, was zu einem gestochen scharfem Bild führt. Bestätigung findet man dabei in der PPI Zahl von 536. Einzelne Pixel erkennt man selbst wenn man nah ran geht so gut wie nicht. Des weiteren hat das XZ3 erstmals bei Sony ein OLED-Panel verbaut. Hierbei setzt man auf die Bravia-HDR Technologie, die man auch von Sonys sehr erfolgreichen Fernsehern kennt. Zusammengefasst bedeutet das, dass Farben noch kräftiger und dabei trotzdem realistisch dargestellt werden. Andres als bei vielen OLED Displays ist weiß hier nicht gelbstichig, sondern einfach weiß. Keine einzige der Farben ist nicht das was sie sein sollte. Ähnlich bleibt das auch, wenn man das Panel seitlich betrachtet. Lediglich ein wenig an Helligkeit geht so verloren. Wo wir schon bei der Helligkeit sind, diese ist ebenfalls sehr gut, auch wenn es vermutlich nicht der hellste Bildschirm auf dem Markt ist.

Display: 10/10

Pro:

  • scharfes Display
  • sehr gute Farbdarstellung
  • sehr gute Blickwinkelstabilität
  • gute Helligkeit

6. PERFORMANCE UND SPEICHER:

Mit dem Snapdragon 845 ausgestattet, macht das Xperia XZ3 einiges richtig. Es rennt in den meisten Fällen vollkommen flüssig, egal, ob im Alltagsgebrauch, oder bei aufwendigen Spielen mit höchsten Grafikeinstellungen. In den meisten Fällen sage ich deshalb, da mir ganz selten doch kleinere Mikroruckler aufgefallen sind. Das ist zwar eigentlich nicht weiter schlimm, sollte aber bei einem High-End-Smartphone nicht passieren.
Im Antutu-Benchmark schneidet das Smartphone mit 259.436 wirklich gut ab.

In Sachen Speicher ist das Gerät leider etwas schwach auf der Brust. Die 4 GB RAM reichen zwar für die meisten Anwendungen und auch Multitasking geht einigermaßen, aber etwas mehr Arbeitsspeicher wäre sicherlich nicht unpraktisch gewesen. An internem Speicher hat das Smartphone auch nur 64 GB zu bieten, was heutzutage für einige Leute nicht mehr ausreichen dürfte. Man kann den Speicher zwar per Micro-SD-Karte erweitern, leider verliert man dabei aber die Dual-Sim-Fähigkeit.

Performance und Speicher: 7,5/10

Pro:

  • gute Alltags- und Spieleperformance
  • RAM meist ausreichend
  • Speicher per Micro-SD erweiterbar

Contra:

  • ab und zu Mikroruckler zu erkennen
  • Nur 64 GB interner Speicher
  • Hybrid-Slot zwischen Micro-SD und Dual-Sim

7. AKKU:

Wenn das Display das Gute im XZ3 war, ist der Akku leider der Gegenpart. 3330 mAh klingt erstmal relativ mittelmäßig, aber dennoch wurde ich enttäuscht. Das Smartphone hat einen wirklich hohen Stand-By-Verbrauch, wodurch ich auf jeden Fall jeden Abend an die Steckdose musste. Teilweise waren so gerade einmal 2-3 Stunden Display-On-Time drin. Bei etwas weniger aufwendigen Anwendungen, eine geringeren Displayhelligkeit und dem zweitweise Verwenden der beiden Energiesparmodi kann man immerhin knappe 5 Stunden herauskitzeln. Das ist leider immer noch kein guter Wert.
Genauso geht es beim Laden weiter. In der Verpackung liegt gerade einmal ein 7,5W Netzteil bei, was alles andere als Quickcharge ist. So braucht das Gerät gute 3 Stunden um voll aufzuladen. Wer den Akku schneller füllen will, muss tief in die Tasche greifen und bei Sony ein Quickcharger für 50€ nachkaufen. Immerhin bietet die Glasrückseite die Möglichkeit per Wirelesscharging zu laden, wobei man hier aufpassen muss, dass das Smartphone nicht vom Pad rutscht.

Akku: 5/10

Pro:

  • zwei verschiedene Energiesparmodi
  • theoretische Unterstützung von Quickcharge
  • Wirelesscharging

Contra:

  • keine gute Akkulaufzeit
  • hoher Stand-By-Verbrauch
  • lange Ladezeiten mit dem mitgelieferten Netzteil

8. SOFTWARE UND FEATURES:

Eigentlich ist Software eine Paradedisziplin von Sony. Die Benutzeroberfläche Namens Xperia UI ist sehr nah an Stock Android angelehnt. Lediglich einige kleine Designänderungen wurden vorgenommen, sowie ein paar Zusatzfeatures hinzugefügt. Leider bin ich aber auf ein paar Dinge gestoßen, die mir nicht so gut gefallen haben. So ist es beim Aufnehmen von Videos ganz selten mal vorgekommen, dass die Aufnahme einfach kurz gestoppt hat. Des weiteren war es mir nicht möglich Screenshots von laufenden Videos im Album zu machen, da hier immer ein schwarzes Bild das Resultat war. Auch das neue gebogene Display hat hier und da kleine Problemchen gehabt, obwohl es sich dabei eigentlich um Features handeln sollte. Obwohl das Smartphone bereits auf Android 9.0 geupdatet ist (was übrigens sehr vorbildlich ist), gibt es die neue Gestensteuerung nicht.
Positiv zu erwähnen ist noch, dass mit dem 1. Januar ein aktueller Sicherheitspatch an Board und keine richtige Bloatware, außer Facebook, installiert ist. Dieses kann man zwar nicht deinstallieren aber vollständig deaktivieren, sodass es nicht im Weg umgeht.

Zusatzfeatures:
  • Seitensensor: Durch das gebogene Display hat man die Möglichkeit durch einen Wisch an der Seite einen Schritt zurück zu gehen und durch einen Doppeltipp ein kleine Menü öffnen, in dem häufig benutzte Apps und Einstellungen ausgewählt werden können. Leider führt das öfters zu Fehleingaben.
  • NFC: Near-Field-Communication (z.B. für Google Pay)
  • Einhandbedienungsmodus: Wisch aus einer der beiden unteren Ecken verkleinert den Bildschirm
  • Bluetooth 5.0: Mehr Reichweite, geringerer Stromverbrauch, schnellere Übertragung
  • Intelligente Hintergrundbeleuchtung: Smartphone erkennt ob man das Gerät in der Hand hält, oder es am Tisch liegt. Hält man es in der Hand, geht es nicht aus.
  • Assistent: Kann Tipps geben, verschiedene Einstellungen zu verschiedenen Tageszeiten aktivieren, den Stamina-Modus aktivieren, sowie eine Speicherbereinigung durchführen kann.
Software und Features: 8,5/10

Pro:

  • aufgeräumte, cleane UI
  • wenig Bloatware
  • Android 9 und aktueller Sicherheitspatch
  • ein paar sinnvolle Zusatzfeatures

Contra:

  • Software nicht immer zuverlässig
  • keine Gestensteuerung möglich

9. KAMERA:

Nach wie vor muss ich leider sagen, dass die Kamera App aus dem Hause Sony nicht gerade zu den praktischsten gehört. Sie ist teilweise etwas unübersichtlich und man braucht ein wenig um die gesuchte Einstellung oder den gesuchte Modus zu finden. Einige der Extra-Funktionen werden außerdem in einer extra App geöffnet, was zu Verzögerungen führen kann.

Foto:

Mit der 19 MP Kamera hat es Sony wirklich gut hinbekommen, brauchbare Ergebnisse zu erzeugen. Sowohl bei gutem, als auch bei schlechtem Licht werden Farben dank Auto-HDR realistisch dargestellt, und auch Rauschen sieht man erst sehr spät. Man darf sich hier nicht von der f2.0er Blende täuschen lassen, da Sony mit einem recht großen Sensor daherkommt. Zusätzlich sind Fotos durch die hohe Auflösung sehr Detailreich.
Auch die 13 MP Frontkamera macht gute Aufnahmen, wobei hier natürlich das Rauschen früher einsetzt. Außerdem hat sie ab und zu leichte Belichtungsprobleme.

Video:

Videoaufnahmen sind maximal in 4k bei 30 FPS möglich. Im Prinzip gilt hier fast das gleiche, wie für Fotos, nur ist hier auch das Rauschen etwas schneller zu sehen. Natürlich werden die Videos optisch stabilisiert, was auch wirklich gut funktioniert, bei FullHD noch ein stück besser, als bei 4k. Was auch sehr erfreulich ist, ist die Möglichkeit HDR Videos aufzunehmen.
Des weiteren gibt es auch wieder den Super-Zeitlupen-Modus, mit dem Videos für eine viertel Sekunde in FullHD mit 960 FPS aufgenommen werden können. Die Alternative ist HD für eine halbe Sekunde oder FHD bei 120 FPS unbegrenzt. Bei allen Zeitlupen-Modi muss das Licht allerdings wirklich gut sein.

Kamera: 9/10

Pro:

  • gute Fotos und Videos in so gut wie allen Situationen

Contra:

  • etwas unpraktische Kamera-App
  • leichte Belichtungsprobleme der Frontkamera

10. SOUND:

Das Xperia XZ3 verfügt über zwei Frontlautsprecher. Diese werden auch wirklich laut, verlieren jedoch in höheren Lautstärkelagen etwas an Qualität. Sie klingen definitiv immer noch gut, jedoch gibt es einige Hersteller, die das noch etwas besser hinbekommen. Wo Sony auf jeden Fall punktet ist dynamische Vibration. Diese lässt sich direkt beim Lautstärke-Regler einstellen und vibriert passend zu den Bässen, was sich wirklich gut anfühlt, sofern man keine Kopfhörer verwendet.
Wo wir schon bei Kopfhörern sind: das mitgelieferte In-Ear-Headset befindet sich auf einem gewohnt hohen Niveau. Es gibt sehr klaren Sound von sich. Es handelt sich dabei jedoch leider nicht um USB-C oder gar Bluetooth Hörer, weshalb man auf den mitgelieferten Adapter von 3,5mm Klinke auf USB-C angewiesen ist.

Sound: 8,5/10

Pro:

  • laute Stereo-Speaker
  • gute Soundqualität in unteren Lautstärken
  • dynamische Vibration bei Basswiedergabe
  • gutes mitgeliefertes Headset

Contra:

  • Soundqualität bei hoher Lautstärke nicht perfekt
  • kein USB-C Headset

11. FAZIT:

Anfangs dachte ich, das Sony Xperia XZ3 wird endlich das Sony Smartphone das ich lieben werde. Leider habe ich nach und nach immer mehr Dinge bemerkt, die einfach nicht so sind, wie sie sein sollten. Allem voran natürlich der nicht wirklich gute Akku und die teilweise verbugte Software. Dazu kommt dann noch die Fehlplatzierung des Fingerabdrucksensors und der Powertaste und das Vermissen einer Faceunlock Möglichkeit. Trotzdem macht das Gerät auch einiges richtig. Hier ist das sehr gute Display, die gute Kamera und das schöne Design zu nennen. Somit kann ich also eine eingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen. Ich hoffe das Sony die Software noch in den Griff bekommt, durch Akku muss ich Heavy-Usern von diesem Gerät abraten und an den Fingerabdrucksensor muss man sich einfach gewöhnen.

Gesamtbewertung: 8,19/10

Errechnung der Gesamtpunktzahl: [(Design + Haptik + Display + Performance + Software) x 2 + (Akku) + (Kamera) + (Sound)] ÷ 13

Hier geht’s zu Sony: Sonymobile.com – Xperia XZ3

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