HUAWEI MediaPad M3 – Review


Inzwischen gehört das MediaPad M3 von Huawei nicht mehr zu den neusten Tablets auf dem Markt. Auf der IFA 2016, d.h. vor ca. einem Jahr und 3 Monaten wurde das Gerät veröffentlicht. Schon damals fand ich, dass der Preis von 349€ bzw. 50€ mehr für die LTE Version nicht wirklich zu hoch war. Immerhin bekam man hier den damaligen Top Prozessor, 4 GB RAM, sowie ein sehr scharfes Display geboten. Inzwischen geht es teilweise sogar schon für unter 280€ her und ist damit noch interessanter. Ob es jedoch in Sachen Updates und Langlebigkeit noch zu empfehlen ist, will ich in diesem Testbericht klären. Dies wurde mir mal wieder durch Huawei ermöglicht, vielen Dank!

GLIEDERUNG:

1. TECHNISCHE DATEN:

Abmessungen215,5 mm x 124,2 mm x 7,3 mm (H x B x T)
Gewicht310 g
Display8,4'' WQXGA (2560 x 1600, 359 PPI), IPS
BetriebssystemAndroid 7.0 Nougat, EMUI 5.0.1
Speicher4 GB RAM, 32 GB ROM (Micro SD bis max. 128 GB)
ProzessorHiSilicon Kirin 950 Octa-Core (4x 2,3 GHz, 4x 1,8 GHz)
Konnektivität(A-)GPS, Glonass, Beidou, Bluetooth 4.1, LTE, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Micro-USB-Anschluss
SensorenUmgebungslicht, Kompass, Gyroskop, Beschleunigung, HALL, Fingerabdruck
Kamera8 MP Hauptkamera, 8 MP Frontkamera
Akku5.100 mAh
Erhältliche FarbenMoonlight Silver
SimSingle-Nano-Sim / Ohne
WasserfestNein
LieferumfangTablet, Netzteil (5V bei 2A), Micro-USB auf USB 2.0 Kabel, Sim-Eject-Tool, Schutzfolie, Mikrofasertuch, Quickstartguide


2. UNBOXING:

Das MediaPad M3 wird mit einer überraschend großen Verpackung geliefert. Es handelt sich um eine weiße aufklappbare Schachtel, in dessen Deckel sich bereits etwas Zubehör befindet. Hier ist eine Schutzfolie, sowie ein Mikrofaser-Putztuch untergebracht. Der Rest der Verpackung beinhaltet natürlich das Tablet selbst, ein Sim-Eject-Tool, befestigt an der Schachtel für den Papierkram, ein 10W Netzteil, sowie ein Micro-USB auf USB-A Kabel. Kopfhörer gibt es leider keine dazu.


3. DESIGN UND VERARBEITUNG:

FRONT:

Über die Größe des Displays von 8,4” lässt sich durchaus streiten. Wo heutzutage bereits Smartphones mit 6” auf den Markt geschmissen werden, ist der Sprung zu 8,4 auf nicht mehr weit. Da kann ich gut verstehen, wenn man lieber etwas größeres will. Ich für meinen Teil finde diese Größe nicht unbedingt schlecht, da man so das Gerät gut mit einer Hand halten kann, wenn man Filme o.ä. schaut. Da es hier also verschiedene Meinungen gibt, geht die Größe weder negativ noch positiv in die Bewertung mit ein. 
Ich war sehr erfreut, dass beim M3 die Displayränder relativ dünn gehalten werden und schon fast auf das Niveau von Einsteigersmartphones kommen, was für Tablets doch eher ungewöhnlich ist. Natürlich geht da noch mehr, bzw. müsste man hier sagen weniger, aber trotzdem habe ich noch kein anderes Tablet mit solchen Rändern gesehen. Unter dem Display – Das Tablet wird nativ im Hochformat gehalten – befindet sich der wirklich gute Fingerabdrucksensor, wie wir es von HUAWEI gewohnt sind. Leider sind rechts und links davon keine Touchsensitiven Tasten, sondern es wird auf On-Screen-Tasten gesetzt. Zwar kann man diese ausblenden, jedoch muss man dann mit dem Sensor verschiedene Gesten ausführen, um zurück, Home und Multitasking zu aktivieren. Über dem Display finden wird dann natürlich einen HUAWEI-Schriftzug, sowie die 8 MP Frontkamera.
Leider kommt beim Displayglas keine 2,5D-Optik zum Einsatz, wodurch beim Übergang zum Metallrahmen etwas scharfe Kanten entstehen.

RÜCKSEITE:

Optisch erinnert das M3 von hinten stark an das ebenfalls auf der IFA 2016 gezeigte HUAWEI Nova, mit dem einzigen großen Unterschied, dass hinten natürlich kein Fingerabrucksensor platziert wurde. Das hochwertige Aluminium-Gehäuse ist so gut wie ein Stück. Das matte Metall wird lediglich unten von einem Antennenstreifen, sowie oben durch die weiße, gläserne Kameraleiste unterbrochen. Die Kamera verfügt über keinen Blitz und steht zum Glück nicht aus dem Gehäuse. Etwas weiter unten finden wir mittig ein HUAWEI-Logo, sowie den Hinweis auf die Zusammenarbeit mit Harman/Kardon. Insgesamt ist die Rückseite leicht gewölbt, was der Haptik zu gute kommt.

RAHMEN:

Der Übergang von Rückseite zu Rahmen ist, wie so oft bei HUAWEI mit einer auf Hochglanz polierten Kante, sehr elegant gelöst. Während auf der rechten Seite sind die gut platzierten und hochwertig verarbeiteten Hardware-Tasten, also Lauter-Leiser-Wippe und Power-Button, zu finden sind, bleibt die linke komplett frei. 
Oben erkennt man einen ersten Lautsprechergrill, sowie den 3,5mm Kopfhöreranschluss. Gegenüber davon liegt der SD-Karten-Slot (und Sim-Slot bei der LTE-Variante), der zweite Lautsprecher, ein Micro-USB-Anschluss und ein Mikrofon. Auch wenn das Gerät bereits etwas älter ist, hätte ich mir trotzdem schon USB-Type-C gewünscht. Sollte HUAWEI dieses Jahr wieder ein Tablet vorstellen, hoffe ich, dass es dieses mal kein Micro-USB-Anschluss mehr hat.

Natürlich ist die Verarbeitung des Tablets spitzenmäßig und so wackeln weder irgendwelche Tasten, noch konnte ich irgendwo unprofessionelle Spalte o.ä. finden. Nur – wie auch schon beim M3 Lite – das 2,5D-Glas hat mir etwas gefehlt. Wasserdicht ist es zwar auch nicht, aber wer sein Tablet ins Wasser wirft, der hat wohl die Verantwortung für 350€ Gerät auch nicht verdient.


Design und Verarbeitung: 8,5/10

Pro:

  • recht dünne Displayränder
  • guter Fingerabdrucksensor
  • Aluminium-Unibody-Gehäuse
  • Stereo-Lautsprecher
  • sehr hochwertige Verarbeitung

Contra:

  • keine Touchsensitiven Tasten
  • kein 2,5D Glas
  • kein USB-Type-C

4. HAPTIK:

Das matte Metallgehäuse fühlt sich natürlich genauso hochwertig an, wie es aussieht. Es macht sehr viel Spaß das Tablet zu verwenden. Durch die Wölbung auf der Rückseite liegt das Teil wirklich gut in den Händen. Noch besser wäre es natürlich mit 2,5D-Glas, allerdings ist dieses hauptsächlich für die Einhandbedienung von Bedeutung, die natürlich bei Tablets irrelevant ist.


Haptik: 10/10

Pro:

  • Fühlt sich sehr Hochwertig an
  • liegt durch die Wölbung gut in den Händen

5. DISPLAY:

Ich denke niemand kann behaupten, dass 2.560 x 1.600 Pixel bei einem 8,4” Tablet zu wenig wären. Da man diese Geräte zum Surfen, Videos schauen u.ä. für gewöhnlich etwas weiter weg hält, als Smartphones sind hier so gut wie nie Pixel zu erkennen. Um diese zu sehen, muss man schon sehr nah herangehen. Auch in allen anderen Disziplinen hat mich das Display voll und ganz überzeugt. Die Helligkeit reicht auch am Tag vollkommen aus und sämtliche Farben werden schön kontrastreich dargestellt und sind dennoch nicht unnatürlich. Lediglich der Schwarzwert könnte einen Tick weniger blau sein, aber das kennt man ja von LC-Displays und fällt außerdem nur im Vergleich mit einem OLED Panel auf. Der letzte Test beim Display war die Blickwinkelstabilität, welcher mich positiv überrascht hat. Egal von welchem Winkel man das Display betrachtet, an der Farbdarstellung ändert sich so gut wie nichts. Auch die Helligkeit bleibt zum Großteil gleich, nimmt aber bei sehr spitzen Winkeln leicht ab.
In meinen Augen handelt es sich hier um das perfekte Tablet-Display und erhält deshalb 10/10 Punkten von mir.


Display: 10/10

Pro:

  • Hohe Auflösung
  • gute Blickwinkelstabilität
  • natürliche Farbdarstellung
  • gute Helligkeit

6. PERFORMANCE UND SPEICHER:

Im MediaPad steckt der Huawei Flaggschiff Prozessor von Ende 2015, also der HiSilicon Kirin 950 aus dem Mate 8. Damit war er zum Zeitpunkt des Releases bereits fast eine Jahr alt und ist inzwischen über zwei Jahre alt. Das mag beim ersten Eindruck etwas kritisch klingen, allerdings rennt das Gerät auch heute noch wie ein Sprinter von Olympia. Ich konnte kein einziges Mal störende Ruckler oder Verzögerungen feststellen und sogar kritischere Dinge wie die Kamera und die Tastatur öffnen sehr schnell. So hat das Tablet also auch keine Probleme mit aufwendigeren Spielen, wie Sonic Forces oder Asphalt 8. Für 350€ bzw. nur noch 280€ kann man hier wirklich nichts aussetzen. Hinsichtlich der Performance finde ich, es war die richtige Entscheidung einen etwas älteren High-End-Prozessor zu verbauen, als einen aktuellen Mittelklasse-Chip. Das ist zwar nicht ganz so Energieeffizient, aber das kommt dann im nächsten Kapitel.
Im Antutu-Benchmark verfehlt das Gerät nur ganz knapp die 100k, wird also mit 98.282 Punkten bewertet. Damit stellt es sich deutlich über aktuelle Mittelklasse-Geräte, wie ein HTC U11 Life, mit gerade einmal ca. 72.000 Punkten.

Neben dem starken Prozessor sind im M3 4GB RAM verbaut, welche in meinen Augen mehr als genug sind. Wie es bei einem Tablet sein soll ist Multitasking entspannt möglich, man kann also mehr als 10 Apps im Hintergrund laufen haben, ohne, dass sich die Hinterste schließt. Etwas knapper ist hier jedoch mit 32GB der interne Speicher bemessen, der doch recht schnell wird, wenn man z.B. bei Netflix Filme offline speichert. Gott sei Dank kann man hier mit einer Micro-SD-Karte mit bis zu 128GB nachhelfen, auch wenn diese dann nicht als gemeinsamer Interner Speicher verwendet werden kann. Das bedeutet beispielsweise, dass man keine kompletten Apps auf die Karte spielen kann, sondern nur deren Daten.


Performance und Speicher: 8,5/10

Pro:

  • sehr gute Performance dank eines etwas älteren Flaggschiff-SoCs (Im Alltag und bei aufwendigeren Anwendungen)
  • angenehmes Multitasking möglich
  • Speicher ist erweiterbar

Contra:

  • Interner Speicher etwas knapp
  • SD-Karte nicht als interner Speicher nutzbar

7. AKKU:

Im Vergleich zu Smartphones klingen 5.100 mAh für einen Akku nach sehr viel, jedoch muss man ganz klar bedenken, dass vor allem bei LC-Displays die Größe eine entscheidende Rolle spielt. Trotzdem sollte 8,4” und 5.100 mAh eine ganz gut Kombination sein. Was dem Gerät dann eher nicht so gut steht ist in Sachen Akku der alte Flaggschiff-Prozessor, welcher bei einer Gegenüberstellung in Sachen Energieeffizienz mit einem aktuellen Mittelklasse-SoC nicht mithalten kann. So kommt man in Summe letztendlich auf einen Display-On-Time Wert von 7 bis maximal 10 Stunden (hierzu muss die Helligkeit komplett herunter geregelt werden und aufwendige Anwendungen sollten auch nicht laufen). Das ist insgesamt kein Wert, der einen entweder positiv oder negativ vom Hocker hauen würde. Immerhin, der Stand-By Verbrauch ist relativ gering und wer diesen noch mal verbessern will, kann den Ultra-Energiesparmodus aktivieren. (Alle Werte des Akkus können bei der LTE-Variante abweichen!)

Dem Gerät liegt ein 10W (5V bei 2A) bei, welches das Tablet leider etwas träge auflädt. Man sollte hier schon mit 5-6 Stunden rechnen, wenn man von 0 auf 100% kommen will. Ob der QuickCharger vom Mate 8 diesen Wert verbessern würde, kann ich leider nicht sicher sagen, da ich keinen zu Verfügung habe. Ich halte es jedoch für relativ wahrscheinlich, da ja der gleiche Prozessor verbaut ist. 
Etwas schade finde ich wie gesagt, dass kein USB Type-C verbaut wurde, obwohl es sich hier um ein etwas höherpreisiges Gerät handelt(e).


Akku: 6,5/10

Pro:

  • Akkulaufzeit geht in Ordnung
  • relativ geringer Stand-By Verbrauch
  • Effizienter Ultra-Energiesparmodus

Contra:

  • Akkulaufzeit könnte besser sein (Prozessor arbeitet nicht so effizient wie aktuellere)
  • Es wird kein QuickCharger mitgeliefert

8. SOFTWARE UND FEATURES:

Ursprünglich hat man von Anfang an EMUI 4.1, basierend auf Android 6.0 Marshmallow, vorinstalliert bekommen. Inzwischen ist jedoch Android 7.0 mit EMUI 5.0 erschienen. Ob das Gerät jemals Oreo sehen wird ist leider noch nicht bestätigt, es gibt aber Gerüchte, dass wir da noch was sehen werden. Außerdem verfügt das Gerät über einen relativ neuen Google Sicherheitspatch vom 6. November 2017. Ich hoffe, dass wir hier dennoch bald den aller neusten erhalten werden. Bereits am Anfang des Artikels habe ich das Alter des Tablets etwas kritisiert. Jedoch angesichts der Tatsache, dass hier noch fleißig Sicherheitspatches geliefert werden, und, dass sogar noch ein Android 8 möglich ist, muss ich meine Kritik hier wieder etwas zurückschrauben. Bitte enttäuscht mich da nicht Huawei!
Wie man es von EMUI kennt, ist die Oberfläche sehr verspielt, bunt und leicht an iOS angelehnt. Wem das nicht gefällt, der kann in der App “Designs” kinderleicht das Aussehen umstellen. Insgesamt finde ich sie trotz dem bunten Design übersichtlich.
Der nächste Punkt bereitet mir leider etwas Bauchschmerzen. Das M3 ist quasi vollgestopft mit Bloatware. Im Ordner Top Apps befinden sich ganze 6 Apps, wie Facebook, Twitter und auch News-Republic. Ein weiterer Ordner stellt vier Microsoft-Programme zu Verfügung. Zwar ist das ganze Gerümpel deinstallierbar, aber trotzdem bin ich der Meinung, dass man den ganzen Packen von Anfang an weg lassen kann.

EMUI stellt folgende nette Zusatzfeatures zu Verfügung:

  • Schnellzugriff: Setzt einen verkleinerbaren, verschiebbaren Ring auf den Bildschirm, wodurch man direkt auf die On-Screen-Tasten und andere kleinere Dinge zugreifen kann.
  • Intelligente Gesten: wischt man von oben nach unten so öffnet sich ein Suchfeld für Apps, Kontakte und Nachtrichten; durch einen dreifachen Tab kann man alles durch eine Zoomgeste vergrößern
  • Smart-Cover: dies ermöglicht für Cases von Drittanbietern ein Fenster anzeigen zu lassen, wenn diese geschlossen sind. Außerdem erkennt das Smartphone ein Schließen und Öffnen.
  • Fingerabdrucksensor: Dieser ist ja wie schon erwähnt sehr schnell und zuverlässig, wie ich es von Huawei gewohnt bin. Ich weiß um ehrlich zu sein nicht, was Huawei da beim M3 Lite gemacht hat… Der Sensor kann außerdem die On-Screen-Tasten ganz ersetzen: kurz tippen für zurück; lang tippen für Home; von rechts nach links (oder anders herum) wischen für Multitasking
  • Intelligente Headset-Steuerung: Drückt man bei einem original Huawei-Headset ein-, zwei-, oder dreimal auf die Taste passieren unterschiedliche Dinge (Tutorial vorhanden)
  • App-Drawer: Dieser lässt sich problemlos in den Einstellungen aktivieren und stellt einen Sammelort für alle auf dem Gerätinstallierten Apps dar

Software und Features: 7,5/10

Pro:

  • Update auf Android 8 ist nicht unwahrscheinlich
  • Relativ aktueller Sicherheitspatch
  • Übersichtliche Benutzeroberfläche
  • Design kann angepasst werden
  • Nützliche Zusatzfeatures (Aber nichts weltbewegendes)

Contra:

  • Zu viel Bloatware
  • Gerät ist schon mehr als ein Jahr alt und wird nicht mehr allzu lang mit Updates versorgt werden

9. KAMERA:

Meiner Meinung nach ist das Thema Kamera bei Tablets relativ unwichtig. Ich kann diese Leute einfach nicht verstehen, wie sie mit ihren riesen Dingern durch die Stadt laufen und Fotos schießen… Naja, ganz ähnlich hat das Huawei wohl auch gesehen und hat hier nicht unbedingt den heißen Sch***** verbaut. Tagsüber machen sowohl die Haupt-, als auch die Frontcam zwar ganz gute Schnappschüsse, aber wenn es dunkler wird fällt sehr schnell ein deutliches Bildrauschen auf. Überraschenderweise kann der HDR Modus da noch ein bisschen was rausholen (Nur Hauptkamera).
Trotzdem überzeugt die Bildqualität insgesamt nicht wirklich, da Details nur relativ verwaschen dargestellt werden.

Immerhin, zur Videotelefonie, oder auch zu Video-Aufnehmen (*Augenroll*) wird bei beiden Kameras Full-HD bereitgestellt, auch wenn das trotzdem nicht unbedingt hübsch aussieht.

Wichtig: Dieser Punkt wird nicht in die Gesamtbewertung mit einfließen, da ich der Meinung bin, dass die Kamera bei Tablets nicht ausschlaggebend ist.

10. SOUND:

Bei den Lautsprechern hat Huawei sich nicht Lumpen lassen und ist eine Kooperation mit Harman/Kardon eingegangen. In meinen Augen… äh. Ohren war das genau die richtige Entscheidung. Die Stereospeaker geben einen wirklich guten Sound von sich. Insgesamt sind sie sogar ein Stückchen besser, als bei Smartphone-Spitzenreiter HTC U11. Erstens sind sie definitiv lauter und zweitens ist auch der Klang besser. Vor allem in den unteren 80-90% ist dieser wirklich schön anzuhören. So werden Höhen und Tiefen klar dargestellt. Erst bei voller Lautstärke übersteuert hier und da mal eine Höhe, aber man wird die 100% auch nur in den wenigsten Fällen brauchen.

Trotzdem kann ich hier nicht komplett gut bewerten, da kein Headset mitgeliefert wird.


Sound: 8,5/10

Pro:

  • Stereo-Speaker
  • Sehr gute Klangqualität
  • Sehr laut

Contra:

  • Bei voller Lautstärke übersteuert der ein oder andere Ton
  • es wird kein Headset mitgeliefert.

11. FAZIT:

Huawei hat beim MediaPad M3 genau an den richtigen Ecken gespart, um den Preis nicht unnötig in die Höhe zu treiben. So ist eine gute Kamera bei Tablets einfach nicht nötig. Andererseits haben sie einige sehr gute Entscheidungen getroffen, wie zum Beispiel ein hochauflösendes Display, oder sehr gute Lautsprecher. Für aktuell um die 280€ bekommt man ein rundes Gesamtpaket, welches noch mindestens ein Jahr mit Sicherheitsupdates versorgt werden dürfte und auch noch Android 8 bekommen dürfte. Somit kann ich das Gerät eine ganze Ecke mehr empfehlen, als die Lite Version aus diesem Jahr, welche ebenfalls für ca. 280€ erhältlich ist und vermutlich kein Update mehr auf Android Oreo erhalten wird.
Trotzdem spreche ich noch keine Kaufempfehlung aus. Der einfache Grund dafür ist, dass wir schon bald ein MediaPad M5 sehen werden, das dann entweder meine neue Empfehlung ist, oder/und den Preis des M3 noch etwas nach unten drücken dürfte.


Gesamtbewertung: 8,67/10

Errechnung der Gesamtpunktzahl: [(Design + Haptik + Display + Performance + Software) x 2 + (Akku) + (Sound)] ÷ 12

Hier kommt ihr direkt zu Huaweis Webseite, von der ihr zu verschiedenen Onlineshops weitergeleitet werden könnt, um das Gerät zu kaufen. (Ich bekomme nichts für einen Link-Klick 😉 )

HUAWEI MediaPad M3 – Huawei Consumer

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