Gigaset GS170 (Einsteiger-Smartphone) – Review

Gliederung:

Im Voraus muss gesagt werden, dass dieses Review stark darauf basiert, mit dem Vorgänger, dem GS160, verglichen zu werden.  Dieser hatte einige auffallende Schwächen, die hier teilweise sehr gut verbessert werden konnten.

1. Technische Daten

  • Abmessungen: 144 mm x 72,3 mm x 9,5 mm (H x B x T)
  • Gewicht:  139g
  • Display: 5″ HD (1280 x 720 Pixel bei 293,7 PPI), Oncell IPS-Panel
  • Betriebssystem: Android™ 7.0 Nougat (Stock Android)
  • Speicher: 2 GB RAM + 16 GB ROM (Micro-SD bis zu 128 GB möglich)
  • Prozessor: Mediatek MT6737 (4 Kerne mit 1,3 GHz)
  • GPS, Bluetooth 4.0, WLAN vorhanden
  • Sensoren: Fingerprint, Lage, Näherung, Helligkeit
  • Kamera: 13 MP Hauptkamera (mit AF), 5 MP Frontkamera
  • Batterie: 2500 mAh (auswechselbar!)
  • Erhältliche Farben: Black, Urban Blue, Mokka (andere Farben als schwarz müssen für 9,99€ extra gekauft werden)
  • Dual-Sim-fähig
  • nicht Wasserfest
  • Lieferumfang: Smartphone, Netzteil, Micro-USB Kabel, Quickstartguide, Werbung

2. Unboxing

Das GS170 wird in einer relativ schlichten weiß-orangen Packung ausgeliefert. Während auf der Vorderseite das Smartphone selbst erkennbar ist, prangt auf den Seitenflächen lediglich ein Gigaset Schriftzug. Auf der Unterseite finden wir die wichtigsten technischen Daten, sowie den Lieferumfang. Die hochwertig wirkende Pappschachtel besteht aus zwei Teilen, die als Boden und Deckel fungieren. Nach der Öffnung der Schachtel kommt als erstes Werbung für das bei Gigaset erhältliche Zubehör zum Vorschein. Darunter liegt das in Plastik eingepackte Smartphone. Es liegt auf einer weiteren Pappabdeckung, worunter sich der restliche Lieferumfang, bestehend aus USB auf Micro-USB Kabel, einem Netzteil (Output: 5V bei 1A), einem User Guide in 11 Sprachen, sowie einem Adapter von Nano-Sim auf Micro-Sim, befindet. Kopfhörer werden leider nicht beigelegt.

3. Design und Verarbeitung

Die Front des GS170 ist komplett von Glas bedeckt und wird lediglich einmal, am oberen Rand, von der Hörmuschel unterbrochen. Unter dem Glas befindet sich das 5,0″ große IPS Panel, welches leider wieder relativ dicke Ränder hat. An den Seiten konnte zwar im Gegensatz zum Vorjahr noch etwas reingeholt werden, jedoch ist oben und unten einfach zu viel Platz. Da das Smartphone auf On-Screen Tasten setzt wird dieser Rand unten noch einmal dicker. Hier wären Softkeys unter dem Display um einiges angemessener gewesen. Am oberen Rand ist eine weitere Sache, die nicht verbessert wurde: die Versenkung der Hörmuschel im Glas, wodurch sich in Hosentaschen dort schnell Staub ansammelt. Anders ist das bei der Frontkamera, welche sich Nahtlos unter dem Display Glas versteckt. Sehr gut gefällt mir die Verarbeitung des Displays mit dem Rahmen. Mithilfe der 2,5D Optik an den Rändern sieht das Display durch Spiegelungen sehr Hochwertig aus und geht nahtlos in den Rahmen über. Außerdem musste ich beim Vorgänger sehr negativ anrechnen, dass das Display Fingerabdrücke aufsaugt und sich dann sehr schwer davon befreien lies. Das ganze kann ich dieses mal nicht bestätigen. Es lässt sich sehr leicht reinigen und Fingerabdrücke sind dank einer Schutzschicht nicht mehr ganz so schlimm zu sehen. Des weiteren ist die Bedienung per Touch eine ganze Ecke angenehmer geworden, da das Display glatter wirkt und man nicht mehr mit dem Finger “kleben” bleibt. Zwar lässt sich das Telefon durch die Schutzschicht leicht reinigen, doch hält sie leider Kratzer nicht sehr gut fern. Da das Display so glatt ist, dass das Gerät zum Wandern neigt, wenn es auf dem Tisch liegt, hat sich bei mir sehr schnell ein gut sichtbarer Kratzer eingeschlichen. Deshalb empfehle ich bei einem Kauf eine Schutzfolie. Außerdem sollte man das Gerät immer mit Display nach oben hinlegen, egal wie sauer der Ablageort ist. Lobenswert ist, dass die Front um eine Benachrichtigungs-LED erweitert wurde.

Ähnlich wir beim GS160 kann man auch hier wieder den Akkudeckel problemlos abnehmen, um den Akku auszutauschen. Darunter sind auch die Slots für die zwei Simkarten und eine Speicherkarte, mit der der Interne Speicher von 16GB laut Hersteller max. mit 128GB erweitert werden kann. Sowohl den austauschbaren Akku, als auch die Dual-Sim-Fähigkeit ist sehr lobenswert. Anders als beim Vorgänger ist jedoch, dass der Deckel diesmal auch die Seiten bedeckt und direkt mit dem Display abschließt. Da beim 160 auf einen silbernen, festen Rand gesetzt wird, ist dies der einzige, direkt ins Auge stechende Unterschied zum äußeren Erscheinungsbild des neuen Modells. Obwohl der Deckel aus Plastik ist fühlt er sich auf keinen Fall billig an, da er ganz fein angeraut ist und sich schon fast samtig anfühlt. Das konnte ich vom Vorgänger nicht behaupten. Trotzdem ist es immer noch Kunststoff, während viele andere Hersteller bei diesem Preis schon auf Metall oder Glas setzen. Die Ähnlichkeit zum Vorgänger vor allem auch durch das gleiche Layout der 13MP Hauptkamera, des Mono-LED Blitzes und des Fingerprintsensors deutlich. Kamera und Fingerprint werden außerdem vom gleichen silbernen Rahmen umschlossen. Dies ist auf keinen Fall negativ anzurechnen, da es sich ja immer noch um die gleiche Serie handelt. Leider steht die Kamera leicht aus dem Gehäuse, wodurch das sonst eigentlich auf der Rückseite gerade Gerät wackelt, wenn man es auf dem Tisch liegend bedienen will. Natürlich ist es wieder erfreulich, dass bei diesem Preis ein Fingerprint eingesetzt wird. Ganz unten wurde auch bei diesem Modell der Lautsprecher wieder auf der Rückseite platziert, was generell nicht gerade positiv ist. Jedoch musste ich feststellen, dass das die Soundqualität nicht wirklich negativ beeinflusste. Dazu später aber mehr.

Die Seiten, welche ja diesmal mit in den Deckel integriert sind, haben ebenfalls das gleiche Layout, wie die des Vorgängers. Während an der Rechten Seite die sehr gut verarbeiteten Lautstärke Tasten und der Power-Button befinden, ist die linke komplett frei. An der Oberseite findet man den 3,5mm Klinkenanschluss und unten links ist der Micro-USB Port, sowie ein Mikrofon untergebracht. Leider schließt der Deckel nicht hundertprozentig mit dem dünnen Rahmen um das Display ab, was einen ungewöhnlichen Spalt zurück lässt.

Insgesamt kann sich das Design sehen lassen, ist aber nicht perfekt.

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Design und Verarbeitung: 7,5/10

Pro:

  • Dual-Sim, SD-Kartenslot
  • Austauschbarer Akku
  • Fingerabrdrucksensor vorhanden und gut platziert
  • Gute Verarbeitung (Bis auf Spalte zwischen Deckel und Displayumrandug)
  • hochwertig anfühlendes Material
  • Display leicht zu putzen dank Schutzschicht
  • 2,5D Glas Display mit angenehmer Bedienung
  • Benachrichtigungs-LED

Contra:

  • Hörmuschel fungiert als Staubfänger
  • relativ Dicke Displayränder
  • Display verkratzt relativ leicht
  • Kunststoffgehäuse
  • Kamera steht leicht aus dem Gehäuse heraus, was zu wackeliger Bedienung im Liegen führt

4. Haptik

Wie oben schon erwähnt fühlt sich die Kunststoffdeckel fast samtig oder sogar metallisch an. Dieser Effekt lässt die leicht angerauten leicht angeraute Rückseite sehr hochwertig erscheinen. Dadurch liegt das Gerät sehr angenehm in der Hand und rutscht nicht heraus. Dafür sorgt auch das schön leichte Gewicht von knappen 140g, welche das Smartphone zwar spürbar machen, aber trotzdem kein klotz in der Hand liegen lässt.

Wie man es von 5″ gewohnt ist, ist hier die Einhandbedienung durchaus möglich. Dazu trägt auch die 2,5D Glas Optik bei, welche einen weichen Übergang zum Gehäuse ermöglicht und keine scharfen Kanten zurück lässt wie beispielsweise der Vorgänger. Das kommt einem dann auch beim Telefonieren zu gute, da es sehr angenehm am Ohr anliegt. Durch die glatte Oberflächenbeschaffenheit lässt sich das Display sehr gut bedienen.

Haptik: 10/10

Pro:

  • Fühlt sich trotz Kunststoff hochwertig an
  • angenehme Masse
  • Einhandbedienung möglich
  • glatte Kanten durch 2,5D Glas
  • leichte Bedienung durch glatte Oberfläche

5. Display

Da mir das Display haptisch ja sehr gut gefallen hat, kommen wir jetzt zu den inneren Werten. Das 5″ große IPS-Panel sorgt trotz einer Auflösung von “nur” 720p für eine vollkommen ausreichend scharfe Darstellung. Bei der alltäglichen Bedienung fallen einzelne Pixel nicht auf. Mir ist durchaus bewusst, dass einige Konkurrenten auch bereits bei diesem Preissegment auf Full-HD setzen, jedoch ist das schon beinahe unnötig. Ich werde diesen Punkt weder in die Pro Liste, noch in die Contra Liste aufnehmen.

Auffallend ist, dass der Weißwert einen leichten Gelbstich vorweist, während beim Schwarzwert ein leichter Blaustich auffällt. Alle anderen Farben werden stets naturgetreu wiedergegeben. Daran ändert auch der Blickwinkel so gut wie nichts, denn  wie allgemein bekannt ist verfügen IPS-Displays meist über starke Blickwinkelstabilitäten. So auch das GS170. Von allen Seiten werden Farben nicht großartig verfälscht. In Sachen Helligkeit gehört das Panel zwar nicht zu den Spitzenreitern, aber das kann man für 149€ wirklich nicht erwarten. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung kann man im Normalfall noch alles ablesen.

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Display: 8/10

Pro:

  • Farben werden Großteils gut dargestellt
  • sehr gute Blickwinkelstabilität
  • ausreichende Helligkeit

Contra:

  • Weiß ist leicht Gelbstichig
  • Schwarz leicht Blaustichig

6. Performance

Da in diesem Gerät der gleiche Prozessor verbaut ist, wie in dem des GS160, hatte ich nicht sehr hohe Erwartungen an die Performance. Wie zu erwarten gab es keine großen Überraschungen und kleinere bis mittellange Ruckler und Verzögerungen während der Bedienung müssen in Kauf genommen werden. Dennoch muss ich zugeben, dass die gesamt Performance etwas besser ist, als noch im Vorgänger. Das könnte auch an den immerhin 2GB RAM liegen, die für ein vollkommen ausreichendes Multitasking Erlebnis sorgen.

Trotzdem bleibt es dabei, dass aufwendigere Spiele wie “Asphalt 8” nur begrenzt Spaß machen. Selbst auf Einstellungen niedrig ruckelt es sehr stark und es ist so gut wie unmöglich ein gutes Rennen abzulegen.

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Performance: 5/10

Pro:

  • Ausreichend Arbeitsspeicher
  • Performance trotz gleichem Prozessor zum Vorgänger verbessert

Contra:

  • Gesamtperformance trotzdem nicht sehr befriedigend

7. Akku

Mit 2500 mAh ist das GS170 durchaus nicht schlecht aufgestellt. Durch die verhältnismäßig niedrige Auflösung sollte man meinen, dass der Akku gut was aushalten sollte. Das stimmt jedoch leider nur teilweise. So verbraucht eine Stunde YouTube auf voller Helligkeit etwa 23%. Spielt man, wird der Akku noch schneller leergesaugt. Am Ende kam ich mit alltäglichen Aktivitäten auf gute 5 Stunden Display Ontime. Man muss allerdings dazu sagen, dass ich fast durchgehend die Helligkeit auf der höchsten Stufe hatte. Im Standby verbraucht das Smartphone sehr wenig Akku. Somit kann ich zusammenfassend sagen, dass gelegentlich-Nutzer mit einer Akkuladung locker zwei Tage auskommen werden.

Ein positiver Punkt ist bereits mehrmals erwähnt worden: Der Akku ist austauschbar. Somit ist es kein Problem, falls man mehrere Tage ohne Strom unterwegs ist. Für 24,99€ kann ein weiterer Akku bei Gigaset erworben werden.

Des weiteren kann in den Einstellungen ein Energiesparmodus aktiviert werden, welcher Leistung und Helligkeit reduziert, sowie Hintergrunddatenaktivitäten einschränkt. Dieser kann teilweise tatsächlich etwas herausreißen.

Leider benötigt auch das GS170 etwa 3 Std zum vollständigen Aufladen. Es wird daran leider auch nichts geändert, wenn man ein Schnellladegerät verwendet, da dies nicht unterstützt wird

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Akku: 7,5/10

Pro:

  • Gerät verbraucht im Standby wenig Strom
  • Gelegentlich-Nutzer sollten gute zwei Tage mit einer Akkuladung schaffen
  • Akku ist austauschbar
  • Energiesparmodus kann aktivieret werden

Contra:

  • Bei voller Helligkeit wird der Akku sehr schnell leer gesaugt
  • Der Akku braucht ca. 3 Std um vollständig geladen zu werden

8. Software und Features

Das Gerät wird von Werk ab mit Android 7.0 Nougat ausgeliefert. Gigaset hat klar kommuniziert, dass sie für ihr Einsteigergeräte keine Upgrades vorsehen.Screenshot_20170824-172143 Sicherheitsupdates hingegen können noch kommen. Da es sich um pures Stock-Android 7.0 Nougat mit einiges Zusatzfeatures handelt, ist die UI natürlich sehr schön anzusehen. Dieses Mal wurde sogar darauf verzichtet, einigen App Icons ein eigenes Design zu geben, was meiner Meinung nach besser ist, da mir der veraltete 3D-Look der Oberfläche des GS160 nicht sehr gut gefallen hat. Insgesamt ist relativ wenig Bloatware zu finden. Es wurden lediglich 5 Zusatzapps, die problemlos gelöscht werden können, installiert.

Die wichtigsten Features findet ihr hier:

  • Das populärste Feature des Gerätes ist mit Sicherheit der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite. Diese ist auch relativ schnell, jedoch nicht immer 100% zuverlässig. So hatte ich es ab und zu, dass mein Finger fünf mal nicht richtig erkannt wurde, weshalb ich dann mein Muster zeichnen musste, um das Telefon zu entsperren. Neben dem Entsperren hat der Sensor noch andere Features, wie Kamera Öffnen, Anruf annehmen oder Weckruf ausschalten, auf Lager.
  • Zu den sogenannten “Smartfeatures” gehört die Möglichkeit, definierte Buchstaben auf den ausgeschalteten Display zu zeichnen, um direkt bestimmte Apps zu öffnen. Außerdem kann man mit Wischen von drei Fingern über das Display einen Screenshot aufnehmen.
  • Ein weiteres interessantes Feature stellt “Dura Speed” dar, was Apps verbietet, im Hintergrund Aktivitäten durchzuführen, um der App im Vordergrund mehr Leistung zu Verfügung zu stellen.
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Software und Features: 9/10

Pro:

  • Stock Android
  • wenig Bloatware
  • Einige nützliche Features vorhanden
  • Fingerabdrucksensor vorhanden

Contra:

  • Fingerabdruck nicht immer zuverlässig

9. Kamera

Auch beim letzten mal habe ich bereits bemängelt, dass der Look der App nicht sehr hübsch ist. Der erzwungene 3D-Look schaut in meinen AugenScreenshot_20170823-155432 veraltet aus und passt nicht mit dem restlichen, flachen Design von Android zusammen. Damals erwähnte ich, dass die App auf meinem ersten Smartphone im Jahr 2010 dieser sehr ähnelte. Dabei ist es leider auch jetzt wieder geblieben. Da bei der Software nichts angepasst wurde, bleibt es ebenfalls dabei, dass man bei Videos nicht explizite Auflösungen einstellen kann, sondern nur zwischen den Modi “Niedrig”, “Mittel”, “Hoch” und “Gut” gewechselt werden kann. Zum Überblick, “Niedrig” sind 144p mit 4:3 Format und “Gut” entspricht einer Auflösung von 720p mit 16:9 Format. Allgemein muss ich leider auch sagen, dass mir dir Videoqualität nicht sehr gut gefällt. Das kann dann leider auch der relativ gute Elektrische Bildstabilisator nicht mehr retten.

Bei den Fotos schaut das ganze schon etwas anders aus. Mit 13 MP als Hauptkamera hat man wohl einen sehr ähnlichen oder sogar den gleichen Sensor, wie im Vorgänger verbaut. Dennoch merkt man im direkten Vergleich deutlich, dass das Zusammenspiel zwischen Hard- und Software optimiert wurde. Inzwischen kann man bei guten Lichtbedingungen durchaus brauchbare Fotos schießen. Leider merkt man schnell, dass der Sensor bereits in der Dämmerung etwas überfordert ist und schnell entsteht rauschen, da die ISO hochgedreht werden muss. Auch die Einstellmöglichkeiten sind zwar beim alten geblieben, jedoch sind diese wesentlich umfangreicher als beim Video. Behält man den Preis weiterhin im Hinterkopf, kann sich der Foto-Teil der Kamera wirklich sehen lassen. Hier, überzeugt euch selbst:

Die Frontkamera bleibt dagegen eher eine Schnappschuss-Cam. Es kommt öfters vor, dass man beim abdrücken verwackelt. Außerdem werden Farben nicht sehr schön aufgenommen.

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Kamera 6/10

Pro:

  • Hohe Auflösung
  • Gute Bildqualität bei guten Lichtverhältnissen
  • Viele Einstellungsmöglichkeiten beim Foto

Contra:

  • Wenige Einstellungsmöglichkeiten bei Videos
  • Videoqualität eher mäßig
  • Veraltetes Kamera-App Design
  • Sensor kommt mit schlechten Lichtbedingungen nicht sehr gut klar

10. Sound

Schon beim letzten Mal gehörte der Sound nicht gerade zu den Stärken des Geräts. Das lag ohne Zweifel an dem mäßig gut platzierten Lautsprecher auf der Rückseite. Auch dieses Jahr ist dieser wieder hinten, doch dadurch, dass die Kamera etwas aus dem Gehäuse steht wird tatsächlich nichts an Soundqualität eingebüßt. Trotzdem lässt die Soundqualität noch so einige Wünsche offen. Er ist zwar ausreichend laut, klingt aber ziemlich blechern, da Bässe kaum als solche erkennbar sind. Natürlich muss man dabei den Preis im Hinterkopf behalten, weswegen das grade noch in Ordnung ist.

Die Sprachqualität der Hörmuschel ist wirklich etwas verbessert worden und zusammen mit dem abgerundeten Display ist das GS170 ein schönes Gerät zum Telefonieren.

Natürlich verfügt das Telefon über einen Klingenanschluss. Außerdem hat es leider nur ein Mikrofon, wodurch weder Stereo aufgenommen werden kann, noch Störgeräusche beim telefonieren gescheit herausgefiltert werden können.

m6
Sound: 6/10

Pro:

  • Soundqualität leidet trotz Lautsprecher auf der Rückseite nicht daran, wenn das Smartphone auf dem Tisch liegt
  • Ausreichend lauter Speaker
  • gute Sprachqualität der Hörmuschel

Contra:

  • Bässe sind praktisch nicht vorhanden (klingt sehr blechern)
  • nur ein Mikrofon verbaut (kein aktives Herausfiltern von Störgeräuschen beim telefonieren)

11. Fazit

Insgesamt merkt man, dass das Gigaset GS170 die zweite Generation eines Gerätes ist. Einige Dinge, die beim Vorgänger bemängelt wurden, sind hier deutlich verbessert worden. Dennoch ist das Gerät nicht perfekt und hat seine kleineren Schwächen. Es ist und bleibt eben ein Einsteigergerät für knapp 150€. Man muss auch dazu sagen, dass man sich auf jeden Fall die Konkurrenz anschauen sollte, bevor man blind zuschlägt. Insgesamt hat das Gerät folgende Punktzahl erreicht:

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Gesamt: 7,58/10

Errechnung der Gesamtpunktzahl: [(Design + Haptik + Display + Performance + Software) x 2 + (Akku) + (Kamera) + (Sound)] ÷ 13

Solltet ihr interessiert sein an diesem Gerät, hier kommt ihr direkt zu Gigasets Onlineshop (ich bekomme dafür nichts):

http://www.gigaset.com/de_de/gigaset-gs170/

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